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Geschrieben von toby08 am 27 May, 2019 um 11:32 20:

Naturnaher-Wildgarten!

Hallo Freunde des Naturgartens!

Bevor meine 15 Bäume im Sep. 2016 gefällt wurden, mußte ich ständig Tannennadeln von den Wegen und von der Gartentreppe zusammen kehren. So kam ich zu der Erkenntnis, daß die Nadeln der Nadelbäume nach 1-2 Jahre abfallen. Da nutzt es wenig, wenn an den Spitzen der Äste jährlich 10 cm neue Äste nachwachsen. Daraus habe ich gelernt, daß Nadelbäume nicht in den Garten gehören, sondern in den Wald.

1. Die Fichte an der Straße im Vorgarten war bis oben dürr.
2. Die Birke hatte 3 Stämme, weil sie schief stand drohte sie auf das Nachbarhaus zu fallen.
3. An der Gartentreppe standen 3 Fichten, die ewig Nadeln abwarfen.
4. Ein großer Laubbaum hing schräg 5m über dem seitlichem Nachbargrundstück.
5. 1-4 habe ich zum fällen freigegeben. Nun standen noch andere Bäume frei im Garten. Da die Stürme immer heftiger werden, habe ich die restlichen Bäume auch noch fällen lassen.

Früher standen wir bei Sturm hinter dem Fenster und hofften, daß kein Baum umfällt.

Das Grundstück habe ich 1975 gekauft. Auf dem Grundstück stand kein einziger Baum. Alle Bäume habe ich gepflanzt. Daher war ich auch nicht fähig während den Fällarbeiten überhaupt ans fotografieren zu denken.

Nun zum Thema: Mein Naturnaher-Wildgarten!

Jeder kennt das: Unter einem Baum wächst kein Gras und keine Pflanzen. Jetzt, wo die Bäume gefällt sind wachsen alle Flächen mit wildem Grünzeug 1m und höher zu.

Seit meiner 2 Herz-Bypässe OP im März 2014 und die Stentimplantation (Baucharorta Y) im Aug. 2015 habe ich große Schwierigkeiten aus der Hocke wieder hoch zu kommen. Einen ordentlichen Helfer zu finden ist auch sehr schwer. Aber mich stört das Grünzeug nicht. Wenn es Herbst wird wird sowieso alles dürr.















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Der Onkel Herbert war das.


Geschrieben von Peti am 27 May, 2019 um 14:29 50:

Sehr schön Herbert.

Hast du dir mal überlegt dort noch ein paar Wildblumen auszustreuen welche zwischen dem herrlichen Grün wachsen ?

Ich sah das lange hier bei uns bei einem verlassenen Haus....Wilder Garten wo alles nur noch wuchs wie es wollte.
Doch dazwischen wuchsen allerlei ehemalige Wildblumen , vermutlich aus dem alten Garten.....

Es summte und brummte dort so herrlich

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Liebe Grüsse
Peti


Geschrieben von opitzel am 27 May, 2019 um 17:23 42:

Mein Garten ist auch naturnah angelegt, Herbert.
Ursprünglich war seine Philosophie das Nachempfinden einer subalpinen Landschaft, dann ging es mir ähnlich wie Dir:
Die Bäume waren hoch geworden, die große Lärche stand auch nahe der Garage des Nachbarn. Die Garage kam zwar später, aber das zählt ja nicht, wenn sie Schaden anrichtet. Nach heftigen Stürmen und ekstatischen Hexentänzen des Baums habe ich sie und zwei massige Rhönkiefern auch entfernen lassen. Auch die Rhodo's überalterten.
Da entschloss ich mich zur Flucht nach vorn.
Solange es mir, mit zwei künstlichen Hüftgelenken ausgestattet, noch möglich war, baute ich den Garten um, dass er verträglich wurde für die gänzlich andere Mähtechnologie eines Mähroboters.
Dabei achtete ich zielstrebig darauf, dass mir die Naturnähe meines Gartens erhalten blieb. Naja, zu einem hohen Anteil wenigstens.
Anfangs störten mich die übergangsweise strengen Konturen, aber sie waren bereits nach einem Jahr "abgeschliffen".
Jetzt bin ich sehr froh, dass mein "stiller Mitarbeiter" die ständige sommerliche Arbeit auf den Wiesen zuverlässig für mich erledigt, denn ich habe die Zeit und die Kraft, den naturnahen Bereich zu gestalten.
Ohne "Robby" wäre mir mein Garten mit seinen Ansprüchen über die Kräfte gegangen.

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Fröhliche Gartengrüße vom Thüringer Opitzel

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